Über Christian W. Eggers als Datenschützer

Mein Name ist Christian W. Eggers. Ich bin externer Datenschutzbeauftragter in Kiel. Und ich freue mich, wenn ich von Unternehmen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen aus Schleswig-Holstein angesprochen werde. Als von Ihnen bestellter externer Datenschutzbeauftragter ist es mir wichtig, dass Sie mich nicht nur aus Telefonaten und E-Mails kennen. Mit meiner Bestellung als externen Datenschutzbeauftragten  haben Sie, Ihre Beschäftigten und Ihre Kunden einen Ansprechpartner in allen Belangen des Datenschutzes. 

Christian W. Eggers

Zusätzlich zu meiner Arbeit als externer Datenschutzbeauftragter unterstütze ich seit 2015 bundesweit und projektbezogen Abteilungen der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketings der Unternehmen, Vereine und öffentliche Stellen bei der Einrichtung  und Umsetzung  des Datenschutzes. Daneben bin ich als Dozent für den Digitalverband Bitkom und an der Fachhochschule Kiel im Fachbereich Medien tätig.

Außerdem bin ich Inhaber und Geschäftsführer der Nordbild GmbH in Kiel mit dem Dienstleistungsangebot von Schulungen zum Fotorecht und Datenschutz im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

„Datenschützer? Was macht der schon!“ – Drei Gedanken

An dieser Stelle möchte ich mich Ihnen mit drei Gedanken zu meinem Verständnis der praktischen Arbeit als Datenschützer vorstellen.

1. Spott oder Ehrfurcht

Gefragt, was ich denn beruflich mache, ernte ich oftmals spöttische Bemerkungen über den Unsinn des Datenschutzes als angeblicher Verbieter von Klingelschildern und Visitenkartensammlungen. Im anderen Extrem entsteht ehrfurchtsvolles Staunen. Beide Reaktionen werden der Einschätzung nicht gerecht. Datenschutz ist zunächst eine akribische Fleißarbeit und dann eine geistige Leistung, die nie zu Ende erbracht ist. Neue Geschäftsmodele, Technikwandel oder auch nur der Einsatz einer neuen Software schaffen besondere Fragestellungen und erfordern oftmals ein Umdenken bei der Suche nach praktikablen und gleichsam rechtskonformen Lösungen zum Schutz personenbezogener Daten.

2. Eine Lösung für alle?    

Aus der Praxis ist mir deutlich geworden, dass besonders die weniger großen Organisationen mit der Vielzahl datenschutzrechtlicher Pflichten an Grenzen stoßen. Nicht alle Vorgänge lassen sich ohne weiteres standardisieren. So mancher Teufel versteckt sich im Detail und kommt erst bei der konkreten Umsetzung in die Praxis zum Vorschein. Die Lösungen des Unternehmens A helfen nicht bei den Lösungen im Unternehmen B. Kein Vorgang ist nach meiner Erfahrung in Unternehmen identisch geregelt und schnell werden „Äpfel mit Birnen“ verglichen. Wichtig ist es mir deshalb  organisatorische Abläufe im Einzelfall genau zu analysieren.   

3. „Ich kann alles!“

Der Datenschutz ist inzwischen stark „verrechtlicht“. Er beschränkt sich schon lange nicht mehr auf die Fragen der IT-Sicherheit. Es können eine Vielzahl von Fragen unterschiedliche und spezielle Rechtsgebiete berühren. Diese werden dann auch meist, wenn bisher ungeklärt, mit unterschiedlichen Ergebnissen beantwortet. Damit möchte ich sagen: Kein Datenschützer kann alles. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, überschätzt sich. Verantwortungsvolles Handeln des externen Datenschützers setzt voraus, dass er Fallstricke erkennt und bereit ist, seine eventuellen Grenzen bei der Lösung zu akzeptieren.  So kann es zum Beispiel in den speziellen Bereichen des Beschäftigtendatenschutzes oder des Gesundheitswesens notwendig sein, Auftraggeber rechtzeitig auf ungeklärte Fragen hinzuweisen und die fachanwaltliche Beratung anzuraten.